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Das Nationale Zentrum Kriminalprävention (NZK) ist ein wissenschaftlicher Fachdienst für Kriminalpolitik und Kriminalprävention. Es macht wissenschaftliche Befunde über die Wirksamkeit von kriminalpräventiven Maßnahmen für Politik & Praxis anschlussfähig.

Aufgaben und Ziele

Das NZK verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel die Wirksamkeit von Ansätzen zur Prävention von Kriminalität und Extremismus zu erhöhen. Dabei orientiert es sich an seinem Leitbild Forschen Wissen Handeln auf drei Handlungsfelder: Es führt eigene Evaluationsstudien durch; es bündelt und vermittelt die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus vorhandenen Studien; es leitet daraus anschlussfähige Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Praxis ab.

Dahinter steht die Idee der sogenannten Evidenzbasierung von sozialen Programmen. Evidenzbasierte Prävention ist ein Oberbegriff für Strategien und Ansätze, die darauf abzielen, ein soziales Problem (Kriminalität & Extremismus) zu verhindern, und dabei Verfahren anwenden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.

Das NZK wurde 2016 auf Empfehlung der unabhängigen Arbeitsgruppe „Kriminalität und Sicherheit im Expertendialog der Bundeskanzlerin gegründet und befindet sich derzeit in der Aufbauphase. Organisatorisch und räumlich ist die Einrichtung derzeit an die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) angegliedert. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat fördert das NZK. Seinem interdisziplinären Team stehen ein Fachbeirat und eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis zur Seite.