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Was können kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und Mandatsträger unternehmen, wenn man sie in sozialen Netzwerken mit Hassbotschaften überzieht? Wer hilft ihnen bei Bedrohungen? Was schützt vor körperlichen Angriffen? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind zu Hause sinnvoll, welche unterwegs? Wo gibt es Unterstützung, wer berät? Zu diesen und weiteren Fragen hat das Nationale Zentrum für Kriminalprävention mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände eine Broschüre zum Umgang mit Bedrohungen und Hass erarbeitet, die jetzt veröffentlicht worden ist.

Die Handreichung steht hier als Download zur Verfügung. Die gedruckte Fassung können Sie kostenlos bei uns bestellen.

Auf rechtsextremen (Teil-)Biografien basierende (außer-)schulische Veranstaltungen von und mit ehemaligen extrem Rechten kommen seit den frühen 2000er Jahren bundesweit zum Einsatz. Auf Basis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Thematik wurden Grundsätze und Handlungsempfehlungen für Akteure der Bildungsarbeit entwickelt. Diese sind zum einen verfügbar als Informationsbroschüre in Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Evaluationsstudie; zum anderen sind die Handlungsempfehlungen als solche abrufbar. Beide Broschüren geben Hinweise zur Entscheidungsfindung für oder gegen die Durchführung einer Präventionsmaßnahme von Szeneaussteigern und Tipps für deren Umsetzung.

Die praxisnahen Ausführungen gelten sowohl für Maßnahmen, die von Aussteigern alleine, als auch für solche Angebote, die von ehemaligen Rechtsextremen in Begleitung etwa eines Mitarbeiters einer Ausstiegsberatungsstelle, durchgeführt werden. Grundlegende Hinweise können auch auf biografiebasierte Veranstaltungen im Allgemeinen angewendet werden (etwa von Aussteigern aus anderen extremistischen Szenen, Suchterkrankten oder Straffälligen).

 

Die Informationsbroschüre sowie die Empfehlungen stehen als Download zur Verfügung.

School (and extracurricular) measures based on right-wing extremist biographies have been used nationwide since the early 2000s. On the basis of the scientific examination of this topic, principles and recommendations for action by stakeholders in educational work were developed. The purpose of this is to provide information for decision making for or against carrying out a prevention session by former scene members and also tips for their application.

The practical explanations apply both to sessions that are carried out by formers alone as well as offers that former right-wing extremists carry out jointly with a staff member of an exit programme. The basic instructions can also be used for biography based measures, in general (for example, for former members of other extremist scenes, former drug addicts or juvenile delinquents).

The recommendations are available for download