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Gansewig, A. & Walsh, M. (2020). Biografiebasierte Maßnahmen in der schulischen Präventions- und Bildungsarbeit. Eine empirische Betrachtung des Einsatzes von Aussteigern aus extremistischen Szenen unter besonderer Berücksichtigung ehemaliger Rechtsextremer. Baden-Baden: Nomos.

 

Seit Jahrzehnten stellen biografiebasierte Maßnahmen in Deutschland einen integralen Bestandteil schulischer Präventions- und Bildungsarbeit dar. Solche Veranstaltungen sind nicht nur in der Extremismusprävention verbreitet. Sie finden sich auch zur Vermittlung von Geschichtswissen oder in der Gewalt- und Suchtprävention. Aussagekräftige Evaluationen liegen hierzu jedoch weit überwiegend nicht vor. In dieser Monografie wird erstmals eine umfassende wissenschaftliche Betrachtung der schulischen Präventionstätigkeiten ehemaliger Extremisten bereitgestellt. Dabei wird zum einen die bundesweite Anwendungspraxis in einer Bestandserhebung mittels Interviews, postalischer Befragung und Medienanalyse beleuchtet. Zum anderen wird eine exemplarische primärpräventive Schulmaßnahme eines früheren Rechtsextremen umfangreich, mit belastbarem Design und ausreichend großer Stichprobe evaluiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Effekte der Maßnahme auf die Schülerinnen und Schüler.

 

Rezensionen:

Schilling, R.: Antje Gansewig, Maria Walsh: Biografiebasierte Maßnahmen in der schulischen Präventions- und Bildungsarbeit. Rezensiert von Rüdiger SchillingPolizei-Newsletter, April 2020. 

Armborst, A., Marks, E., Trautmann, C. & Ullrich, S. (2018). Countering Violent Extremism. Building an evidence-base for the prevention of radicalization and violent extremism. Berlin: Pro BUSINESS GmbH.

 

This book contains a selection of papers which were presented at the international conference “Countering Violent Extremism: Building an Evidence-Base for the Prevention of Radicalization and Violent Extremism” held on June 16-18, 2017, at the Hannover Congress Center (HCC) in Germany.

Walsh, M., Pniewski, B., Kober, M. & Armborst, A. (2018). Evidenzorientierte Kriminalprävention in Deutschland. Ein Leitfaden für Politik und Praxis. Wiesbaden: Springer-Verlag.

 

Dieser Band stellt die gegenwärtige Entwicklung, Merkmale und Praxisbeispiele evidenzorientierter Kriminalprävention vor. Er umfasst die Beiträge von 76 renommierten Experten und vermittelt dadurch einen umfassenden Eindruck von der Präventionswissenschaft in Deutschland. Dabei kommen Kritiker und Befürworter der evidenzorientierten Prävention von Kriminalität zu Wort, um dem Leser ein ausgewogenes Gesamtbild über deren Möglichkeiten und Grenzen zu vermitteln. Darauf aufbauend benennt der Band 70 Handlungsempfehlungen u.a. für die Kriminalitäts- und Präventionsbereiche: Behandlung von Sexualstraftätern, Extremismusprävention, (De-)radikalisierung im Strafvollzug, Wohnungseinbruchdiebstahl, Menschenhandel und Einsatz der elektronischen Fußfessel. Der Band schließt an den aktuellen Stand der Forschung und der politischen Diskussion an und füllt eine bestehende Lücke innerhalb der deutschsprachigen Literatur.

 

Rezensionen:

Fuchs, B.: Überfällige Bestandsaufnahme zur Kriminalprävention. Kriminalistik Mai 2018.

Wickert, C.: Rezension: Evidenzorientierte Kriminalprävention in Deutschland. Ein Leitfaden für Politik und Praxis. Criminologia April 2018.