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Rechtsextremismus

Effekte von Maßnahmen und Ansätzen zur Prävention von Rechtsextremismus

Im Verlauf der letzten 25 Jahre hat sich in Deutschland die Arbeit im Feld der Rechtsextremismusprävention in verschiedene Ansätze differenziert und auf vielfältige Zielgruppen und Arbeitsfelder ausgeweitet. Die Rechtsextremismusprävention stellt insgesamt das größte Handlungsfeld in der Extremismusprävention dar. Dennoch besteht bis jetzt ein erheblicher Mangel an wissenschaftlich belastbaren Evaluationsstudien. Diese Überblicksarbeit fasst die Ergebnisse von zwölf Evaluationen zu insgesamt 23 Maßnahmen der selektiven und indizierten Prävention von Rechtsextremismus systematisch zusammen. Dazu zählen Maßnahmen der Aufsuchenden Arbeit, Ausstiegshilfen, Deradikalisierung, Multiplikatorenschulungen sowie Soziale Trainingskurse. Die überwiegende Anzahl von Evaluationen ist als Prozessevaluationen angelegt. Nur in einem Fall handelte es sich um eine Wirkungsevaluation. In der Überblicksarbeit wird deshalb, aufbauend auf einer kritischen Reflexion bisheriger Evaluationen, auf aktuelle Erkenntnislücken und Möglichkeiten von Evaluationsforschung hingewiesen. Soll die Entwicklung und Qualitätssicherung von Maßnahmen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, ist zukünftig ein verstärkter Dialog von Evaluationsforschung und Präventionspraxis notwendig.

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Folgende Evaluationsstudien wurden berücksichtigt